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Feuer und Wasser, Urgewalten, die das
menschliche Leben erst ermöglichten, sich aber
bis heute nicht vom Menschen beherrschen
lassen. |
Wohltätig ist des Feuers Macht, |
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Hinrich Scharfenberg 1885 |
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So war es auch nicht verwunderlich, dass sie
sich am 01. April 1885 in gewohnter Weise
organisierten und die Freiwillige Feuerwehr Ohe
gründeten. Nachfolgende Gründungsmitglieder sind bekannt: Fritz Bahr, Heinrich Becker, Heinrich Eggers, Carl Hinrichs, Adolf Jens, Johann Knaack, Heinrich Koop, Fritz Kratzmann, Herrmann Pigger, Carl Prahl, Heinrich & Johannes Rönner, Carl Schenkenberg, Heinrich Schröder, Thomas Slowinski, Heinrich & Otto Witten sowie der erste Hauptmann (Wehrführer) Hinrich Scharfenberg.
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Es wurde danach nötiger weise eine
Wagenspritze und eine Vielzahl von
Gerätschaften erworben, um der Feuerwehr den
technischen Grundstock, den sie benötigte, zu
geben. Als dann im Zweiten Weltkrieg die Männer
fehlten oder nicht mehr heimkehrten, wurden
die die Reihen der Kameraden mit zehn
weiblichen Kameraden aufgefüllt, die mit nicht
weniger Engagement „ihren Mann standen“. Da waren: E. Bohlens, H. Gellert, H. Koop, I.
Schütt, G.+A. Eggers, M.+I. Fink, L. Rönner und
I. König. Ihr Können stellten sie dann besonders
bei Einsätzen durch Brandbomben in den Jahren
1943 und 1944
dar, wo sie Ihren
Mann standen und
Schlimmeres zu |
Die erste Satzung zu damaliger Zeit
Fahnenweihe 1970 |
Der 29. November 1970 war für die Freiwillige Feuerwehr Ohe ein besonderer Tag. Der damalige Landeswehrführer Jonny Matthiesen besuchte die Wehr. Er Vollzog unter der Einbeziehung der alten Weihfahne Ahrensburgs des Kreises Stormarn die Fahnenweihe der ersten Fahne der FF Ohe, die der Kamerad C.M. Papke und seine Frau stifteten. Damit war es nun möglich geworden die Wehr bei öffentlichen Veranstaltungen so zu präsentieren, wie es sich geziemt. Im November 1972 konnte man einen weiteren Baustein des Feuerwehrgerätehauses seiner Bestimmung übergeben. Die neuen Dienst- und Mannschaftsräume waren bezugsfertig. Somit war es den Kameraden erstmalig möglich, sich in den eigenen Räumlichkeiten zu treffen. Diese neuen Möglichkeiten motivierten dann dazu, eine eigene Übungs- und Ausbildungsfahrt auszurichten, in der sich Mensch und Gerät bei einem Wettstreit auf dem höchsten Niveau gegenüberstanden. Diese Veranstaltung genoss lobende Anerkennung nicht nur bei den Teilnehmern, vielmehr auch auf Kreis und Landesebene. Die stete offene und kontaktfreudige Art der Oher Wehrmänner wurde am 5. Juli 1974 damit belohnt, dass eine Partnerschaft, nein, richtigerweise eine Verbrüderung mit der Feuerwehr aus Padasjoki, einem Ort in Mittelfinnland, einging. Diese Verbindung hält bis zum heutigen Tage an, aber dazu aber mehr an anderer Stelle.
Nicht nur der konsequente Zuwachs an neuen Kameraden, die helfen wollten, sondern auch das Anwachsen des Ortes an sich und die damit gestiegenen Gefahren, machten es notwendig, dass ein drittes Fahrzeug angeschafft wurde. Im Jahr 1981 erhielt die Feuerwehr Ohe ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF 16) in der Größe eines LKW mit modernster Ausstattung. Die damit verbundene Platznot im Gerätehaus stellten dann Verwaltung und Wehr vor die nächste große Aufgabe. 1984/85 wurde der größte Teil der Wache umgebaut und modernisiert.
So ist es auch nicht weit her, wenn die Oher Kameraden in uralte Kleidung schlüpfen, ihre betagte Wagenspritze von 1884 nehmen und bei dem Jubiläum der Ahrensburger Kameraden im Darstellungsprogramm einen historischen Löschangriff erfolgreich demonstrieren. Ja, in Ohe lebt die Vergangenheit als wichtiger Teil der modernen Gesellschaft mit. Nun denn, die Feuerwehr ist nebenbei auch ein kultureller Träger des Ortes, was man an einer Vielzahl von Veranstaltungen, wie z.B. dem Wandertag und der Sonnenwende sehen kann. -Weitsicht-, ja, das war es was die Kameraden gelernt haben, das ist es, was sie haben müssen. Die Gefahr von übermorgen erkennen und schon heute dafür gewappnet sein. Und so ist es auch nicht verwunderlichr, dass sich der Fahrzeug- und Gerätepark in den weiteren Jahren ständig änderte. Ein großer Dank gehört all denen, die dieses immer ermöglicht haben. Die Anforderungen wurden letztendlich auch immer größer. Also mehr Technik, mehr Gerät und auch mehr Ausbildung. Die Zukunft sollte gesichert werden und somit fing man an, eine Jugendabteilung aufzubauen, die der Reinbeker Jugendwehr angegliedert war. Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Aus diesen Grundsteinen erwuchs ein stattliches Gebilde, eine ausgezeichnete Kameradschaft und eine sehr gut ausgebildete Truppe, die sehr gut im gesamten Feuerwehrleben der Stadt Reinbek integriert ist. Um diese Zusammenarbeit zu verbessern, wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl von Ausbildungen und Aktionen gemeinsam mit den Wehren Schönningstedt und Reinbek unternommen, ein Beispiel hier wäre die gemeinsame Grundausbildung, die für alle drei Wehren seit einigen Jahren in Ohe durchgeführt wird. Die Fahrzeuge und Geräte befinden sich auf einem sachgerechten Niveau; - doch nicht nur Gerät allein, - der Mensch macht es aus! Und so bleibt zu hoffen, dass noch viele Menschen erkennen: |
Leistungsplakette 1971
Übergabe LF 16 1981
Anbau Gerätehaus 1984/85
Das Mueseum heute
historischer Löschangriff 2006 |
| Gott zur Ehr´ dem nächsten zur Wehr |
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Im 2. Weltkrieg gefallene Bürger der Gemeinde Schönningstedt-Ohe. Zum vergrößern aufs Bild klicken |
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Gruppenfoto mit Oher Kameraden aufgenommen in Harrisslee nach dem 2. Weltkrieg |
Festumzug
durchs Dorf zum 75 jährigen Jubiläum der Feuerwehr Ohe. |
Alarmübung
auf Gut Schönau/Ohe im Jahre 1960 zu den Feierlichkeiten zum 75. |
links: LF 16 bei der Übergabe 1981. Rechts: Alle drei damaligen Fahrzeuge mit Opel Blitz. |
Leistungsbewertung
Bronzebeil 1987 |
Foto
mit Kutsche (steht noch im Museum) |
Staffel
zur Übungs und Ausbildungsfahrt |